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IconAls Vater sind Sie wichtig

Ein Foto zeigt meinen Vater, wie er auf einem Felsblock sitzt und mich - ich war ungefähr neun Monate alt - füttert. Es ist das warmherzigste und liebevollste Foto, das ich von uns beiden habe. Für mich ist es unsagbar kostbar, weil es mir beweist, dass mein Vater mich damals schon sehr geliebt hat.

(Andrew, Vater eines 5 Monate alten Sohnes)

In den ersten Monaten ist das Kind noch stark auf die Mutter fixiert. Fand im Bauch doch bereits ein neunmonatiges Zusammenleben statt. Stillt die Mutter, nimmt sie zudem die zentrale Rolle der Ernährerin ein. Trotzdem ist es für das Kind selbstverständlich, dass auch der Vater da ist, der - obwohl noch im Hintergrund - eine gleichwertige Rolle für das Kind einnimmt.

Für den Ablösungsprozess von der Mutter ist entscheidend, dass der Vater von Anfang an eine Beziehung zum Kind aufbaut.

Väter sind spätestens dann wichtig, wenn das Kind ihnen zum ersten Mal die Ärmchen entgegenstreckt

(Wolfgang Bergmann, Autor des Buches "Nur Eltern können wirklich helfen")

Also ran. Denn wenn Sie erst Vater sind wenn Ihr Kind die Fußballschuhe binden kann, haben Sie die erste Halbzeit bereits verpasst.

Nachfolgend lesen Sie: Vater sein - auch in der Stillzeit, sowie Tipps und Anregungen zur aktiven Beteiligung.


Vater sein - auch in der Stillzeit

Die Mutter gibt die Brust und der Vater…? Erfahrungsgemäß kommen Väter während der Stillzeit zu der Erkenntnis, dass sie keine gleichwertige Beziehung zum Kind aufbauen können. Dabei haben sie vor der Geburt eine durchweg positive Einstellung zum Stillen. Damit dies auch nach der Geburt so bleibt, lesen Sie unsere Tipps und Anregungen:

(Quelle: Väterhandbuch, W. Pudney, Judy Cottrell)


Tipps und Erfahrungen für junge Väter

(Quelle: Ralf Ruhl, Kinder machen Männer stark)


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